Akakjewitsch

Die Akakjewitsch-Intervention nach Rechtsmißbrauch (RM)

"Akajewitsch" ist der Name des Protagonisten in Gogols Novelle "Der Mantel" (Gogol 1982). Nach Tod infolge Rechtsmißbrauchs erscheint der Held dem Justizprominenten des Regimes Nikolaus I als Gespenst und treibt ihn in die Verzweiflung. Im Anschluß an  konfrontationstheoretisch fundierte Verfahren der Psychotherapie (Schulz1981) werden gegenwärtige Opfer des Rechtsmißbrauchs in Deutschland betreut. Sie erhalten Gelegenheit, ihren "Fall" mündlich und schriftlich darzustellen, und werden bei der Konfrontation der Täter mit ihrem Opfer betreut (Verfassen von Briefen, Romanen, Zeitungsartikeln, Besuch von Gerichtsverhandlungen etc.). Ziel der Betreuung ist die Rehabilitation querulatorischer RM-Opfer. Ziele der wissenschalftlichen Untersuchung sind Erfolgskontrolle  der Rehabilitation und Studien des Subjekt-Verhaltens nach RM(Maibach 1996, Dinger 1991).

Zur Zeit bestätigte Hypothesen:

- Nach aktiver Teilnahme in der Konfrontation sinkt die Depressivität der Opfer.

- Nach Konfrontation der RM-Subjekte steigt die Rate rechtsmißbräuchlicher Handlungen durch Subjekte (Ziel der Vertuschung von RM: 4)

Literatur:

- Dinger, A./ Koch, U: Querulanz in Gericht und Verwaltung. München: Beck 1991.

- Gogol, Nikolai: Der Mantel. In: Gesammelte Werke Bd. 1. Hg. R. Kassner. Stuttgart 1982

- Herrmann, Wolfgang: Die Akakjewitsch-Intervention in der psychologischen Betreuung
  der Opfer nach RM. (im Druck)

- Maibach, G: Polizisten und Gewalt. Innenansichten aus dem Polizeialltag. Reinbek: rororo 1996.

- Schulz, W: Konfrontation. In: Linden,M./Hautzinger,M. (Hgg.): Psychotherapiemanual. Berlin etc.: Springer 1981, S 121-124.

 

Besucher :

[Besucherzähler].

 

Platzhalter-Bild
[Home] [Teaching] [Projects] [Akakjewitsch] [LKGS] [Spektrographie] [Rechtsmissbrauch] [Sprachresynthese] [Linguogenetik] [Eurydike] [cespicom.de] [Publications] [Institut] [Kontakt]